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November 2014

SONTEC-Sensoren sorgen in Sartorius-Bioreaktoren für beste Bedingungen - Entwicklungspartnerschaft bringt gute und günstige Sensorlösungen

GUXHAGEN (wl) – Sartorius Systeme finden sich z.B. in der Biopharma-Produktion, Labors und Forschungseinrichtungen. Die Unternehmensgruppe verfügt über Produktionsstätten und Niederlassungen in über 110 Ländern mit insgesamt etwa 6.000 Mitarbeitern. Im Werk Guxhagen werden Bioreaktoren gefertigt, in denen Mikroorganismen unter optimalen Bedingungen kultiviert werden, z.B. für die pharmazeutische und chemische Industrie. „Unser Biostat Cplus 20-2 fasst 20 l und wird für die Zellvermehrung eingesetzt, z.B. für die Herstellung von Antibiotika“, erklärt Thomas Holzborn, Senior Project Manager im Bereich Prozess-Engineering bei Sartorius. „In dem Glasbehälter wird die Nährlösung bei 38 bis 40°C sehr langsam über mehrere Wochen gerührt, um die Zellen nicht zu beschädigen.“ Dabei gibt es Medien, die bei 20 l gut 500.000 Euro wert sind. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, setzt der Sartorius-Ingenieur seit Jahren auf die Kompetenz von SONTEC: Für das Unternehmen fertigt SONTEC Sensoren wie den Einschraub-Temperaturfühler D6967. In dem 6 mm dicken und 30 cm langen Tauchrohr aus Edelstahl 316L sitzt ein Pt100 der Klasse A mit 4-Leiter-Technik, der Temperaturen von -30°C bis +150°C sicher erfasst. Die Länge des Tauchrohres ist so ausgelegt, dass der Messpunkt mitten im Medium liegt. Für die Temperaturmessung in bis zu 2.000 l fassenden Einwegbags hat SONTEC den Tauchfühler 500-001 entwickelt für Temperaturen zwischen 0°C und +150°C, basierend auf einem 4-Leiter-Pt100A. Sein fast 2.700 mm langes, nur 3 mm dickes Tauchrohr aus Edelstahl 316L ist partiell mit einem doppelt überschrumpften Bereich ausgestattet. Füllstandsensoren vom Typ CAS-8 ermitteln in Sartorius-Filtrationssystemen, ob in Rohrleitungen flüssige oder pastöse Medien vorhanden sind. Bei sinkenden Pegeln verhindert der Sensor, dass eine Filteranlage trockengefahren wird.