Nach Indianer-Art feierte das 100-köpfige SONTEC-Team rund um das neue Entwicklungs- und Testzentrum mit Geschäftspartnern, Kunden und interessierten Bürgern aus der Region.
Lennestadts Bürgermeister Stefan Hundt (l.) gehörte zu den Gratulanten von Konrad und Patrick Sonntag (r.): „Ein solches Hightech-Unternehmen in der Region zu haben, ist eine klasse Sache.“
Betriebsleiter Peter Schulte (l.) gab der heimischen Politprominenz wie Bürgermeister Stefan Hundt, IHK-Präsident Felix G. Hensel, dem stellvertretenden Landrat Dietmar Meeser und den Gästen Thomas Hesse mit Frau einen Einblick in die SONTEC-Sensorfertigung.
Unter dem Motto  "Der Schatz am Wasserfall„ feierten  zahlreiche Besucher, auf dem Firmengelände  der SONTEC Sensorbau GmbH in Lennestadt, das 25-jährige Firmenjubiläum.
Unser Unternehmen
September 2015

25 Jahre „Beste Sensoren“ aus Lennestadt

SONTEC feierte mit Indianer-Spürsinn

LENNESTADT (wl) – Konrad Sonntag kommt aus einer echten Unternehmerfamilie: Verdienten die Sonntags in früherer Zeit Geld mit der eigenen Nagelfabrik, stellten die Sauerländer in der Nachkriegszeit auf Hühnerzucht und Eierproduktion um. „Meine Eltern haben immer gesagt, dass ich etwas anständiges lernen soll und so wurde ich Werkzeugmacher“, erzählt der heute 68-jährige. Um die Effizienz seiner Solaranlage zu erhöhen, tüftelte er in den 1980er Jahren an der Realisierung von Temperatursensoren und gründet damit 1990 die SONTEC Sensorbau GmbH. 

Konrad Sonntag optimierte aber nicht nur die Sensortechnologie, sondern „erfand“ gleichzeitig auch die notwendige Fertigungstechnik dazu. Um die Qualität seiner Sensoren zu prüfen und zu dokumentieren, setzte er seinen Erfindungsreichtum und Improvisationsgeschick auch bei der Entwicklung spezieller Mess- und Prüftechnik ein. „So konnte ich unseren Kunden zeigen, dass unsere Temperatursensoren das hielten, was wir versprachen.“ 

Sensoren aus dem Sauerland gehen in alle Welt

Heute ist SONTEC ein florierendes Technologie-Unternehmen mit gut 100 Mitarbeitern. Die Sensoren aus Lennestadt finden sich in Solaranlagen, Wärmepumpen und hochwertigen Kaffeemaschinen, in der Getränkeindustrie sowie  in der Luftfahrt und Bahntechnik. „Alles anspruchsvolle Branchen, für die wir kundenspezifische Sensoren entwickeln und fertigen“, erklärt Sohn Patrick Sonntag. 150.000 Sensoren pro Monat fertigt SONTEC von der passiven Temperaturmessung, bis zur komplexen Analyse-Messtechnik. Die Sensoren messen neben Temperatur auch Grenz- und Füllstände in Behältern und Rohrleitungen, oder auch die Wasserqualität mittels der Leitfähigkeit. 

Flexible Firmengruppe hat Kunden im Fokus

Zur SONTEC-Firmengruppe gehört mit der SONDIS eine eigenständige Vertriebsgesellschaft, die flexibel und fachkundig die Betreuung des wachsenden Kundenkreises sicherstellt. Dieser quasi eigenständige Vertrieb kann auf Kundenwunsch SONTEC-Produkte um Komponenten von Fremdanbietern zu Gesamtsystemen komplettieren.

Ergänzt wird das Ganze um die Entwicklungsgesellschaft SONDEV, in denen erfahrene wie kreative Ingenieure eigene Produkte bis zur Serienreife entwickeln und zunehmend Entwicklungsaufträge für Fremdfirmen im Bereich Automatisierung und Messtechnik erledigen. „Denn immer mehr Unternehmen wollen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und ordern daher bei uns maßgeschneiderte Sensorlösungen“, zeigt sich Patrick Sonntag überzeugt von seiner Strategie. Um mehr Raum für die Entwickler zu schaffen, baut SONTEC im Jubiläumsjahr fertigungsnah ein modernes Entwicklungs- und Testzentrum. 

Zünftiges Indianerfest und ein Blick hinter die Kulissen

Am 5. September nutzten Geschäftspartner, Kunden, Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie interessierte Bürger die Chance, hinter die Kulissen des Sensor-Spezialisten zu schauen. Unter dem Indianer-Motto „Der Schatz am Wasserfall“ lud das 100-köpfige SONTEC-Team in großen Tipis zum Feiern ein. „Wir haben das Indianer-Umfeld gewählt, weil wir hier in Elspe die berühmten Karl-May-Festspiele haben und Indianern ja ein feines Gespür nachgesagt wird“, erklärt Patrick Sonntag. „Genau wie unsere Sensoren“. 

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